Workshop „Content Strategy for Higher Ed“ am Content Strategy Forum 2014

Heute hat das Content Strategy Forum 2014 im Frankfurter Presseclub gestartet. Eine nette Location für die Workshops. Heinz und ich haben am Vormittag etwas über unser Content-Strategy-Projekt an der FH Joanneum erzählt.

Im Arbeitsalltag beschäftige ich mich meist mit kleinen Einzelfragen, To-dos oder Teilbereichen der FH-Website und ihren spezifischen Problemstellungen. Oft verliere ich da ein wenig den Blick auf das große Ganze, die Metaperspektive. Daher war der Workshop heute für mich selbst sehr erhellend.

Wir haben unser Projekt in seiner Gesamtheit präsentiert: Unsere Vorgehensweise bzw. das methodische Framework, Ergebnisse und kommenden Aufgaben, Schwierigkeiten und Stolpersteine, aber auch Erfolge und Dinge, die gut funktionieren. Mir war besonders wichtig zu betonen, dass Veränderungsprozesse in der Oragnisation besonders kritische Faktoren für Projekte dieser Größenordnung sind.

Unsere Prezi ist öffentlich und steht auch auf Slideshare. Feedback ist natürlich immer willkommen!


Wer nicht zum Content Strategy Forum kommen konnte, kann über Twitter verfolgen, was hier die nächsten Tage los ist. Ab morgen gibt es in der Unionhalle dann Vorträge von bekannten nationalen und internationalen Expertinnen und Experten – ich bin gespannt.

PS: Treffe hier viele talentierte und nette Kolleginnen und Kollegen, was mich besonders freut.

„Content Strategy for Higher Ed“ am CSF in Frankfurt

Bald ist es soweit: Das Content Strategy Forum 2014 findet heuer von 1. bis 3. Juli in Frankfurt statt. Seit einiger Zeit steht nun auch das Programm – und verspricht drei spannende und inspirierende Konferenztage. Am ersten Tag können die Teilnehmenden unter verschiedenen Workshops mit internationalen ExpertInnen wählen. Wir dürfen auch ran: Heinz Wittenbrink und ich sprechen über Content Strategy für Hochschulen und unser eigenes Projekt für die FH Joanneum.

Unser Workshop: „Content Strategy for Higher Ed“

Heinz Wittenbrink und ich sprechen und diskutieren in unserem halbtägigen Workshop über Content Strategy für Hochschulen. Nachdem wir momentan an der Entwicklung und Umsetzung einer Content Strategy für die FH Joanneum arbeiten, möchten wir unsere Vorgehensweise erklären und unsere Erfahrungen weitergeben.

Wichtig ist uns bei diesem Thema, dass die Teilnehmenden die Ausgangssituation verstehen: Hochschulen unterscheiden sich drastisch von anderen Unternehmen. Ihre Webkommunikation ist durch spezifische Problemstellungen gekennzeichnet, die sich u.a. aus ihrer Struktur, ihren Zielgruppen und ihren sehr unterschiedlichen Fachinhalten ergeben.

Unsere Ergebnisse und Erfahrungen aus der Praxis

Außerdem werden wir zeigen, wie wir vorgehen, um langfristig zu konsistenten und nutzerorientierten Inhalten zu gelangen. Wir präsentieren die Ergebnisse unseres Content Audits und der NutzerInnenforschung. Momentan arbeiten wir noch an der Erstellung von prototypischen Seiten einzelner Studiengänge. Dabei entwickeln wir sämtliche Inhalte iterativ und testbasiert. Bis Anfang Juli haben wir aber sicher schon präsentable Ergebnisse, die wir gerne zeigen möchten.

Nicht verhehlen möchten wir auch die Stolpersteine eines solchen Großprojekts, die sich vor allem auf die Projektplanung und verfügbare Ressourcen, Commitment und Governance in der Hochschule beziehen.

Die Zukunft der Hochschulkommunikation: Diskutieren Sie mit uns!

Was Hochschulen betrifft, bezieht sich Content Strategy nicht nur auf einen brauchbaren Webauftritt. Die Kommunikation der Organisation muss sich insgesamt ändern, die Strategie muss sich etwa auch auf Lehrangebote im Netz (z.B. MOOCs) beziehen und diese bestimmen. Diese und weitere große Herausforderungen für Hochschulen möchten wir gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutieren und mögliche Lösungen andenken.

Content Strategy for Higher Education ist ein bedeutendes und „großes“ Thema, das hierzulande noch zu selten Teil des professionellen Diskurses ist. Erfreulicherweise wird auch Patrick Breitenbach von der Karlshochschule am Content Strategy Forum eine Keynote halten: „Rethinking university content & communication“. Ich bin gespannt drauf.

Weitere Workshops am CSF: Eine (nicht vollständige) Vorschau

Content Strategy Masterclass mit Rahel Anne Bailie

Besonders interessant ist sicher die Content Strategy Master Class mit Rahel Anne Bailie. Anhand einer Kochmetapher erklärt sie das Prinzip und die unterschiedlichen Zugänge zu COPE (Create Once Publish Everywhere):

„‚Baking‘ means that content processing rules are programmed into the software. ‚Frying‘ means that the author controls the bits of content.“

Die bekannte Autorin und Content-Strategin Bailie erklärt, wie man zu COPE kommt, wann welche Vorgehensweise adäquat ist und wie spezifische Ziele erreicht werden können.

Content-Strategie & Content-Marketing: Eine Rundum-Einführung

Empfehlenswert sind auch mit Sicherheit die Workshops meiner lieben deutschen KollegInnen: Doris Eichmeier und Klaus Eck plädieren für Content-Strategie und Content-Marketing als zukünftige Erfolgsgaranten der digitalen Kommunikation von Unternehmen. Außerdem erklären sie Planung und Umsetzung der Strategie und nehmen vor allem auf die erfolgskritischen People Components (Workflows, redaktionelle Strukturen und Prozesse, Governance, Content-Silos und Kostenkalkulation bzw. Erfolgsmessung) Bezug.

Corporate Social Media in der Praxis

Thomas Pleil von der Hochschule Darmstadt und Uwe Knaus, bekannt als „Schöpfer“ des äußerst erfolgreichen Daimler-Blogs, gehen in ihrem Workshop „Corporate Social Media“ darauf ein, wie soziale Medien in Unternehmen bestmöglich genutzt werden können und welche Vorteile derartige Kommunikationskonzepte bieten. Ein noch immer brennend heißes Thema: Die interne Kommunikation verbessern und so auch nach außen hin die Markenreputation stärken.

Ein Call-to-Action: Teilnehmen und teilhaben

Das CSF ist die erste Konferenz im deutschsprachigen Raum speziell zum Thema Content Strategy. Es gehört noch einmal gesagt: Das ist richtig toll! Für alle ExpertInnen, PraktikerInnen und Interessierte ist das erste große Get-together der deutschsprachigen und internationalen Community wohl ein Pflichttermin.

Ich hoffe, vor allem Input zu Content Strategy bezogen auf die Hochschulkommunikation zu bekommen – in unserem Workshop und natürlich darüber hinaus. Aber auch insgesamt bin ich sicher: Das werden drei aufregende Tage! CU there.

Designer ♥ Content

Kurzmitteilung

Nachtrag zum UX Camp Vienna vergangenen Samstag: Oliver Schöndorfer hat mittlerweile seine Session mit dem klingenden Titel „Keine Angst vor Content“ auf seinem Blog zusammengefasst.

Unbedingt lesen, denn sein Zugang ist eine Beschreibung des Zielzustands, zu dem wir Content-Strategen in der Zusammenarbeit mit Designern gelangen wollen!

Quelle: Oliver Schöndorfer

Quelle: Oliver Schöndorfer

UX Camp Vienna mit Content im Blick

Heute war einen Tag User Experience am FH Technikum Wien angesagt. Ich war zum ersten Mal am UX Camp Vienna und wohl eine Exotin mit meiner „Content-Perspektive“. Dafür waren meine Learnings umso vielseitiger. Und außerdem: In der Community gibt es Bewusstsein für die Bedeutung von Inhalten im Entwicklungs- und Designprozess, wie ich erfreut feststellen konnte. Eine Rückschau aus Content-Sicht.

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Session „Keine Angst vor Content!“

Gleich eine der ersten Sessions drehte sich um Inhalte – für mich besonders relevant. In seiner „Selbsthilfegruppe für Einsteiger“ ging Oliver Schöndorfer der Frage nach, wie die Produktion von Content sinnvoll in den Entwicklungs- und Designprozess einbezogen werden kann und warum das nötig ist.

„Wir liefern als Designer nachhaltige Arbeit, wenn wir die Erstellung des Inhaltes in den Entwicklungsprozess integrieren.“

Für ihn haben Inhalte im Web eine „andere, tiefere Bedeutung“ bekommen – vor allem, seit wir hauptsächlich mobile Devices nutzen.

Responsive Web Design: Was bleibt noch zu gestalten?

Am Schluss geht es um den Text. Er macht den Großteil der Inhalte im Netz aus, sagt Schöndorfer. Die Nutzer wollen ihn am Smartphone gut lesen können, dafür muss er das Display ausfüllen. Auch Designer sollten sich also mit den Inhalten beschäftigen. Mit seiner Hierarchisierung und Typographie genauso wie mit der Frage: Was kommuniziert der Content?

„Ab dem Zeitpunkt, wo es um den Inhalt geht, wird die Seite mittelmäßig.“

Web Designer hätten nicht nur die Aufgabe, eine Seite „schön“ zu machen. Sie produzieren kein „Gefäß“, in das anschließend die Inhalte gefüllt werden, sondern sind im Endeffekt „Template Designer“, wie Schöndorfer es nennt.

„Schlechter Inhalt kann nicht durch gutes Design gerettet werden.“

Oliver Schöndorfer in seiner Session "Keine Angst vor Content"

Oliver Schöndorfer in seiner Session „Keine Angst vor Content“

3 Content-Ausreden

Besonders gefallen haben mir die 3 Ausreden, warum sich Designer lieber nicht mit den Inhalten beschäftigen:

    • Content ist mühsam.
    • Content ist nicht meine Aufgabe.
    • Der Content ist schlecht.
  • Das trifft es nach meiner Erfahrung genau. (Und gilt nebenbei bemerkt nicht nur für Designer.)

    „Atomic Content“

    Ein beispielhaftes Vorgehen für die Integration von Inhalten in den Designprozess ist die Identifizierung vom „Atomic Piece of Content“ nach Steve Fisher. Um diesen „Atomic Content“ zu finden, schlägt Fisher Workshops mit Kunden vor. Dort werden klassische Content-Strategy-Methoden angewandt:

    1. Content Audit & Analysis: Welche Inhalte gibt es bereits?
    2. UX-Vision & Projektziele definieren: Alle weiteren Aktivitäten unterstützen diese Vision und Ziele.
    3. Content-Modelling & Priorisierung: Die Inhalte werden nach ihrer Wichtigkeit sortiert.

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    Die drei Musketiere: Design, UX & Content

    Ich freue mich besonders darüber, dass auch in der UX-Community offensichtlich ein Bewusstsein für die Bedeutung von Inhalten vorhanden ist. Dass Content nicht mehr ausgeklammert und ignoriert wird, ist ein wichtiges Zeichen. Für mich folgt daraus: Wir müssen daran arbeiten, die Disziplinen künftig noch näher zusammenzubringen. Wir müssen gemeinsam darüber nachdenken, wie Arbeitsprozesse sinnvoll aufeinander abgestimmt werden und sich ergänzen können. Und wir müssen lernen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, um tatsächlich die Vorzüge dieser Interdisziplinarität nutzen zu können. Einer für alle, alle für einen!

    Session „Lean & Agile ♥ UX"

    Lukas Fittl sprach über agile UX-Prozesse und Lean-Methoden. Eine sehr interessante und dichte Session. Er kam dabei auch auf das fantastische Buch „The Lean Startup“ von Eric Ries zu sprechen. Demgemäß sollen Startups nicht große Ressourcen in die abschließende Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen investieren, die dann eventuell am Markt floppen. Stattdessen schlägt Ries die Methode des „Validated Learning“ vor: Schnelle, zyklische Entwicklungsprozesse kombiniert mit empirischen Testverfahren erlauben es, Fehler und Marktuntauglichkeit früh zu erkennen und gegenzusteuern. Auch in Hinblick auf Content Strategy ein interessanter Ansatz.

    Mit Konzepten wie „Crossfunctional Teams“ und „Distributed Product Ownership“ führte Fittl Lösungsansätze an, wie UX-Teams in agile Entwicklungsprozesse miteinbezogen werden können. Als gute Quellen zum Thema nannte er balancedteam.org und die Konferenz LeanUX NYC.

    Das Wunschteam von Lukas Fittl in Startups

    Das Wunschteam von Lukas Fittl in Startups

    Meine Session: „Iterative Inhaltsentwicklung & Testen von Content Concepts“

    Die Lean-Methode passt inhaltlich auch gut zu meiner Session. Ich habe über unser Content-Strategy-Projekt an der FH JOANNEUM erzählt, über unsere Key Findings der Audit- und Analysephase. Momentan sind wir dabei, zwei Prototypen für Studiumsseiten zu entwickeln. Dabei gehen wir von den Inhalten aus und testen sie in drei unterschiedlichen „Entwicklungsstadien“ – nach einer Methode zum Testen von Content Concepts von Colleen Jones. Nach jeder Testphase werden die Inhalte adaptiert.

    Schritt 1: Nur der Text wird getestet

    In einem ersten Schritt testen wir drei unterschiedliche Textversionen – ganz unabhängig von Informationsarchitektur, Navigation und Design. Ziel ist es, herauszufinden, welche Version für die Nutzer am verständlichsten und ansprechendsten ist. Dafür habe ich drei Methoden gewählt:

    • Lesbarkeit: Messung des Schwierigkeitsgrades des Textes mittel Readability Formulas (Flesch-Grad).
    • Verständlichkeit: Messung der Verständlichkeit des Textes mittels Cloze-Tests (Lückentests).
    • Ergänzend qualitative Interviews zur Evaluierung von Engagement und Ansprache.

    Schritte 2 + 3: Der Text wird in Wireframes und im fertigen Design getestet

    Der Content soll auch in den Wireframes und abschließend im fertigen Layout getestet werden. Dazu eignen sich Thinking-Aloud-Tests gut, wie mir die Teilnehmer bestätigten. Allerdings kam die Anregung aus dem Publikum, dass der zweite Testschritt (Content in Wireframes) eventuell gar nicht nötig ist und man den Content auch gleich im fertigen Design testen könne. Ein interessanter Hinweis – ich werde das bedenken.

    Meine Präsentation ist mir vor so vielen guten Designern etwas peinlich, ups! Zu meiner Verteidigung: Bei spontanen Sessions muss es schnell gehen.

    Und für alle, die mich danach gefragt haben: Meine Präsentation „Content Strategy 101“ auf Slideshare.

    Fazit UX Camp Vienna

    Ein sehr interessanter Tag, mit vielen netten Leuten, spannenden Sessions und die Orga hat auch alles richtig gemacht. Danke an die Veranstalter und bis bald!

    Twitter-Hashtag: #uxcvie

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    Smart Content Day 2013

    Kurzmitteilung

    Willkommen in Österreich! Content Marketing und Content Strategy haben es nun auch hierzulande ins Rampenlicht der Konferenzbühne geschafft. Am ersten Smart Content Day in Wien am 17.10. geht es um digitale, crossmediale Strategien und Umsetzungsmaßnahmen, bei denen die Inhalte von Organisationen im Mittelpunkt stehen.

    Credit: Smart-Content-Day.com

    Credit: Smart-Content-Day.com

    Frisch geplant ist halb gewonnen

    Einen Tag lang tauschen sich Experten und Teilnehmende über brennende Fragen zu Inhalten im Web aus: Wie können Organisationen ihren Content strategisch planen? Wie wird er am besten in Form von Kampagnen und auf unterschiedlichen Plattformen umgesetzt? Wie kann man den Erfolg von Inhalten messen? Welche Rolle spielen sie in Social Media? Wie erzählt man gute Geschichten im Web? Wie „macht“ man gutes Content Marketing bzw. eine gute Content Strategy?

    Methoden, Konzepte, Tools, Maßnahmen, Strategien

    Das Programm ist dicht und die Liste der Speaker formidabel. Meine Wenigkeit hat auch das Glück, etwas beitragen zu dürfen. Ich referiere über Content Audits und warum sie bei der Entwicklung einer Content Strategy auf gar keinen Fall fehlen dürfen.

    Es gibt übrigens noch Tickets für den allerersten Smart Content Day. Wir sehen uns dann hoffentlich dort.

    Twitter: @SmartContentDay; Hashtag: #SmartContentDay

    Dare Conference London: Nur Mut!

    Es ist nicht leicht, anderen Menschen die eigene Geschichte zu erzählen – vor allem dann, wenn es nicht um große Erfolge, sondern um Scheitern, Verzweiflung und Probleme geht. Auf der Dare Conference in London bewiesen Referenten und Teilnehmende aus 12 Ländern den Mut, über ihre eigene Fehlbarkeit zu sprechen und erzählten von ihren persönlichen Erfahrungen und Perspektiven bei der Arbeit in digitalen Projekten.

    The Purcell Room, London Southbank

    The Purcell Room, London Southbank

    „People skills for digital workers“

    Unter diesem Motto stand die erste Dare Conference, die am 24. und 25. September in London stattfand. Organisator und Content-Stratege Jonathan Kahn (@lucidplot auf Twitter) beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem großen Themenkomplex „Change in Organizations“ und rückte mit der Konferenz die häufig außer Acht gelassenen „People Components“ bei digitalen Projekten ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

    „Every problem we face at work begins and ends with one or more people.“
    (Nishant Kothary)

    Das Thema hat gleich mein Interesse geweckt, denn in den Projekten, in die ich bisher Einblick hatte, gibt es immer ein zentrales Problem, das unabhängig von perfekter Planung und Umsetzung, Arbeitspaketen, Meilensteinen und dem Projektumfang besteht – aber nicht minder erfolgskritisch ist: Menschen, ihre Probleme, Befindlichkeiten und Gefühle.

    Hinfallen und wieder aufstehen

    Gescheiterte Projekte, Misserfolge, Kritik – wir alle fürchten uns davor und wollen diese Dinge in unserer täglichen Arbeit möglichst vermeiden. Egal, wie sehr wir uns ins Zeug legen, wie motiviert, engagiert und ehrgeizig wir sind: Fehler passieren trotzdem. Manchmal sind sie absehbar, machmal treffen sie uns überraschend aus dem Nichts. Wir wissen, dass das so ist. Dennoch

    • sind wir von Vornherein davon überzeugt, dass alle anderen besser, schlauer, kreativer, witziger und kompetenter sind als wir – was nicht stimmt! -,
    • erleiden wir persönliche Zusammenbrüche, wenn wir merken, dass wir einer Sache nicht gewachsen sind oder uns etwas misslingt oder
    • projizieren wir unsere eigenen Unzulänglichkeiten auf Kollegen, Mitarbeiter, Chefs oder die äußeren Umstände.

    „It’s ok to not constantly telling yourself you’re not good enough.“
    (Karen McGrane)

    Naming the elephant

    Das Besondere an der Dare Conference waren die vielen persönlichen Geschichten, die auf sehr ehrliche und uneitle Weise erzählt wurden. Über Depressionen, „personal breakdowns“ und Selbstzweifel wurde offen gesprochen – Themen, die in der professionellen Diskussion meist keinen Raum haben, weil sie unbequem sind und es Mut erfordert, die eigenen Unzulänglichkeiten auf das Tapet zu bringen. Und wer glänzt nicht lieber im Rampenlicht, als den anderen und sich selbst die eigenen Schwächen einzugestehen?

    Es ist nicht leicht, zu akzeptieren, dass man fehlbar ist. Indem auf der Dare Conference sehr erfolgreiche Menschen von ihren persönlichen Ängsten und Problemen erzählten, traut man sich auch selbst, neuen Mut zu fassen, über den Tellerrand zu blicken und Risiken nicht von Vornherein auszuweichen.


    „Courage requires vulnerability“

    Die Psychologin Nina Burrowes machte in ihrem sehr sehr guten Vortrag einen für mich wichtigen Punkt:

    „If I can do something without having fear, I don’t need courage for it.“

    Angst ist also nötig, um überhaupt mutig zu sein bzw. sein zu müssen. Wir können nur wachsen, wenn wir unsere „Comfort Zones“ verlassen und wieder auf das Pferd steigen, das uns (vielleicht schon Dutzende Male) abgeworfen hat und versuchen, es diesmal besser zu machen.

    „Courage is a choice. It’s chosing to step our of your comfort zone.“

    Nur Mut!

    Neue Projekte starten, die andere für lächerlich oder nicht erfolgversprechend halten. Die eigenen Misserfolge akzeptieren und daraus lernen. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen haben. Sich selbst und andere ermutigen, etwas zu wagen, kreativ und innovativ zu denken. Versuchen, die Menschen und ihre Befindlichkeiten zu verstehen.

    Das alles hört sich sehr simpel an, hat man es erst einmal Schwarz auf Weiß vor sich. In unserem beruflichen und privaten Alltag nehmen solche Reflexionen auf die eigene und andere Personen jedoch häufig nicht genug Raum ein. Wir können besser werden – aber wir müssen den Mut haben, daran zu arbeiten.

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    Dare Conference im Web

    Auf der Website der Dare Conference kann man sich die Vorträge auch im Nachhinein noch einmal anschauen.

    Besonders empfehlenswert:

    Tolle Blogposts zur Dare Conference gibt es zum Beispiel von Sara Wachter-Boettcher (@sara_ann_marie auf Twitter) und von Meghan Seawell (@m3ggiesue auf Twitter).

    Twitter-Hashtag: #dareconf

    Content Strategy: Nur ein Buzzword oder Zukunft der Organisationskommunikation?

    Die erste akademische Ausbildung in Content Strategy – das planen wir gerade am Studiengang für „Journalismus und Public Relations“. Kollege Heinz Wittenbrink hat seine ersten Vorstellungen zum Curriculum publiziert und wir arbeiten intern an der möglichen Ausgestaltung des Masterstudiums. Für den Erfolg maßgeblich ist natürlich zunächst die Frage danach, welchen Status Content Strategy überhaupt hat und ob sie sich als Lehrinhalt für ein universitäre Ausbildung eignet.

    In welchem Verhältnis steht Content Strategy zum aktuellen Content-Hype im Web? Und kann man Content Strategy tatsächlich als eigenständige Disziplin bezeichnen oder handelt es sich nur um ein Aufmerksamkeit erregendes Buzzword? Ich habe versucht, diese Fragen in einem geplanten Publikationsbeitrag zu beantworten und möchte Auszüge davon hier veröffentlichen. Eure Meinung zum Thema interessiert mich besonders!

    Zusammenfassung

    Content Strategy: Lediglich ein Aufmerksamkeit erregendes Buzzword oder eigenständige, die Organisationskommunikation von Grund auf verändernde Disziplin? Der Beitrag grenzt die US-amerikanische Agenturpraxis der strategischen Planung und Umsetzung von Webinhalten von dem momentan weit verbreiteten und meist inhaltsleeren Content-Hype ab. Die Disziplin Content Strategy gründet auf systematischen und wiederholbaren Prozessen, Instrumenten, Methoden und Praktiken und wird hierdurch zu einem lehr- und lernbaren Konzept, das sich auch auf akademischer Ebene zur Wissensvermittlung eignet. Der geplante Masterstudiengang Content Strategy und digitale Kommunikation am Studiengang Journalismus und Public Relations (PR) wird auf Basis dieser Überlegungen entwickelt und trägt zur Akademisierung der Disziplin und Verankerung im deutschsprachigen Raum bei.

    Content-Trend in der Organisationskommunikation

    Die Kommunikation von Organisationen hat sich stark verändert. Durch das Web sind sie Publisher geworden (Kissane, 2011). Sie müssen nicht mehr den Umweg über die Massenmedien beschreiten, sondern können ihre Zielgruppen online ansprechen – direkt, einfach, schnell und kostengünstig. Social Media sind aus dem Kommunikationsmix nicht mehr wegzudenken und werden wie Storytelling oder SEO seit einigen Jahren als eine Art Zauberformel für gelungene Organisationskommunikation im Web betrachtet. Mittlerweile hat sich jedoch ein neuer Trend etabliert: Die Fokussierung auf Content. Online-PR-, Marketing-Fachleute und Kommunikationsstrategen gehen davon aus, dass Organisationen nur durch Inhalte mit Mehrwert für die Nutzer Aufmerksamkeit und (auf lange Sicht) ihre Ziele erreichen können. Dies insbesondere im Hinblick darauf, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Zahl der auf die Menschen einströmenden Informationen explosionsartig gestiegen ist. Während Städter im Jahr 1978 mit durchschnittlich 2.000 Marketingbotschaften pro Tag konfrontiert waren, stieg diese Zahl innerhalb von 30 Jahren auf mehr als 5.000 (Story, 2007).

    Der Fokus auf Webcontent manifestiert sich in neuen Ansätzen. Diese sollen Organisationen das Handwerkszeug liefern, um online erfolgreich zu kommunizieren: An Content Strategy und Content Marketing besteht derzeit großes Interesse. Google Trends weist etwa ab 2007 einen kontinuierlichen Anstieg der weltweiten Suchanfragen zu den Begriffen aus. User, die sich mit Content Strategy beschäftigen, kommen bisher vorrangig aus den USA und dem Vereinigten Königreich. Zum Thema Content Marketing explodiert die Zahl der Suchanfragen seit 2011 regelrecht – ein Hype, der außer in den genannten Ländern auch in Australien, Indien und Deutschland angekommen ist.

    Zahl der weltweiten Google-Suchanfragen zu den Begriffen „Content Strategy“ (blaue Linie) und „Content Marketing“ (rote Linie).

    Zahl der weltweiten Google-Suchanfragen zu den Begriffen „Content Strategy“ (blaue Linie) und „Content Marketing“ (rote Linie).

    Regionales Interesse auf Basis der Google-Suchanfragen zum Begriff „Content Strategy“.

    Regionales Interesse auf Basis der Google-Suchanfragen zum Begriff „Content Strategy“.

    Regionales Interesse auf Basis der Google-Suchanfragen zum Begriff „Content Marketing“.

    Regionales Interesse auf Basis der Google-Suchanfragen zum Begriff „Content Marketing“.

    Doch handelt es sich bei Content Strategy und Content Marketing tatsächlich um innovative Konzepte, welche die Webkommunikation von Organisationen professionalisieren und als eigenständige Disziplinen klassifiziert werden können? Oder wird damit nur alter Wein in neuen Schläuchen verkauft, indem bisher bereits bewährte Methoden und Instrumente aus der Kommunikationsbranche zeit- und marktgerecht aufbereitet werden? Sitzen wir Buzzwords auf oder haben wir durch die Fokussierung auf Inhalte eine grundlegende Veränderung der Organisationskommunikation zu erwarten?

    Entwicklung und Definition von Content Strategy

    Im Web Literacy Lab beschäftigen wir uns seit 2011 intensiv mit dem Thema Content Strategy. Die US-amerikanische Agenturpraxis wurzelt im UX Design, dessen Prinzipien (z.B. Fokussierung auf die Nutzerwünsche und Ziele der Organisation) sie auf den Webcontent von Organisationen überträgt. Durch die Entwicklung von Content Strategy im Spannungsfeld von Marketing, Informationsarchitektur, UX Design und redaktioneller Arbeit ist die Disziplin breit, behandelt unterschiedliche Themenkomplexe und streift mehrere Fachbereiche. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den Publikationen zu Content Strategy wider, die das Thema etwa aus technischer, redaktioneller, organisationsbezogener, journalistischer, betriebswirtschaftlicher oder marketingbezogener Sicht behandeln und entsprechende Methoden, Instrumente und Handlungsempfehlungen zur Verfügung stellen.

    Die bekannteste Definition von Content Strategy stammt von Kristina Halvorson, einer Pionierin auf diesem Gebiet:

    „Content strategy is the practice of planning for the creation, delivery and governance of useful, usable content.“ (Halvorson, 2009, p.32)

    Rachel Lovinger betont in ihrer Definition den ganzheitlichen Charakter von Content Strategy:

    „The main goal of content strategy is to use words and data to create unambiguous content that supports meaningful, interactive experiences. We have to be experts in all aspects of communication in order to do this effectively.“ (Lovinger, 2007)

    Content Strategy dient folglich Organisationen dazu, einen strategischen, langfristigen Plan für die Produktion, Bereitstellung und Verwaltung ihrer Online-Inhalte zu entwickeln. Diese Inhalte sollen für die Nutzer relevant und sinnvoll sein, sie bei ihren Handlungen im Web unterstützen. Gleichzeitig sollen sie die Ziele der Organisation fördern. Content Strategies sind zirkuläre Prozesse, die nie abgeschlossen sind. Sie werden als „repeatable methods“ (Cooper and Rockley, 2012, p.10) oder „repeatable cycles“ (Leibtag, 2011) beschrieben. Die fortwährende Weiterentwicklung und Verbesserung der Inhalte führt zu hoher Qualität und Relevanz für die Nutzer und damit letztlich zu (ökonomischen) Vorteilen für die Organisation. Content wird als wertvolles Gut, als „Business Asset“ (Cooper and Rockley, 2012, passim) begriffen, in welches personelle und finanzielle Ressourcen investiert werden müssen.

    Content Strategy – Buzzword oder lehr- und lernbares Konzept?

    Ob Content Strategy lediglich als Aufmerksamkeit erregendes Buzzword oder als revolutionäre Disziplin in der Organisationskommunikation zu betrachten ist, hängt mitunter von der Perspektive ab. Susanne Lämmer betont,

    „dass der Terminus ‚Contentstrategie’ nicht mehr aber auch nicht weniger auf einen neuen Begriff bringt, was inhaltlich und kommunikativ arbeitende Kreative einerseits und Kommunikationsstrategen anderseits [sic!] immer schon tun, nämlich sich um das WOZU, WAS im WIE für WEN, WO von Kommunikation zu kümmern.“ (Lämmer, 2012)

    Sie fährt jedoch fort, dass das Buzzword von Inhaltsproduzenten und -entwicklern positiv genutzt werden könne, weil es dabei helfe,

    „das für unsere Form der Arbeit Wesentliche in neuen Zusammenhängen unter anderen Bedingungen mit teils überarbeitenden Mitteln fortzusetzen.“ (Lämmer, 2012)

    Da sich Content Strategy aus der Agenturpraxis entwickelt hat, ist sie dementsprechend anwendungsorientiert. Sie schlägt ein konkretes Set an Methoden vor, die aus unterschiedlichen Fachbereichen stammen: Instrumente aus User Research, Informationswissenschaft, qualitativer Sozialforschung sowie Content-Management-Prinzipien und andere Tools werden genutzt, um eine ganzheitliche Inhaltsstrategie zu entwickeln und organisationsweit zu etablieren.

    Üblicherweise wird Content Strategy in drei Phasen abgewickelt. Die in den einzelnen Phasen genutzten Methoden und Instrumente wurden bereits vor Content Strategy in verschiedenen Fachbereichen angewandt. Artefakte wie Redaktionskalender, Workflow-Diagramme, Templates, Matrizen, Audits usw. sowie Methoden der quantitativen und qualitativen Sozialforschung sind hinlänglich bekannt, werden im Kontext von Content Strategy auf die Webinhalte von Organisationen angewandt und in einen sich wiederholenden, zirkulären Prozess eingebunden. Sie ermöglichen es, Webkommunikation auf Basis empirischer Erkenntnisse und mithilfe von im Berufsalltag nutzbaren Dokumenten strategisch zu planen und umzusetzen. Orientierung bietet der vorgegebene Rahmen bzw. die definierten Arbeitsschritte. Content Strategy hat das Rad folglich nicht neu erfunden, nutzt jedoch bereits Bewährtes in einem veränderten Kontext, versammelt erstmals alle Fachbereiche, die für den Content Lifecycle Relevanz haben, unter einem Dach und schafft ein neues Berufsbild: den Content-Strategen.

    Content Strategy ist ein ganzheitliches, langfristiges Konzept zur strategischen Planung und Umsetzung von Webinhalten:

    „Only a formal unified content strategy can ensure that your organization is addressing all the problems of content in a repeatable, systematic manner.“ (Cooper and Rockley, 2012, p.13)

    Dieser Zugang klassifiziert Content Strategy als eigenständige Disziplin, er besteht jedoch bisher hauptsächlich im angloamerikanischen Raum. Hierzulande verkaufen Agenturen und Dienstleister unter den Termini „Content Marketing“ und „Content Strategy bzw. Contentstrategie“ (aber auch Kunstgriffen wie „Content Marketing Strategy“) alle möglichen, meist wenig fundierten Konzepte, Ansätze und Kommunikationsstrategien. Der Begriff „Content“ wird insofern tatsächlich als Buzzword genutzt und etwa mit Storytelling, SEO oder Social-Media-Kommunikation vermengt. Unter Content Marketing bzw. Strategy wird im deutschsprachigen Raum momentan so ziemlich alles verstanden, das mit Inhalten im Web zu tun hat. Diese unscharfe Trennung führt zu einer gefährlichen Verwässerung unterschiedlicher Fachbereiche und Methoden. Content Marketing ist in den USA ebenso eine eigenständige Disziplin wie Content Strategy und ergänzt diese auf operativer Ebene auf sinnvolle Art und Weise.

    Content Strategy im Web Literacy Lab

    Im Sinne der Abgrenzung von anderen Fachgebieten, Konzepten und Kommunikationsansätzen ist es eines der erklärten Ziele des Web Literacy Lab, Aufklärungsarbeit zu leisten und den Status von Content Strategy als einer Disziplin, welche strategische Handlungsempfehlungen auf der Basis von fundierten empirischen Erkenntnissen entwickelt, zu unterstreichen. Dieses Charakteristikum unterscheidet Content Strategy von den meisten anderen (Marketing-)Konzepten für die Webkommunikation von Organisationen, die sich meist auf simple Tipps, To-dos oder Handlungsanleitungen beschränken.

    Content Strategy ist eine lern- und lehrbare Disziplin, da

    1. sie einen klar definierten Prozess zur Optimierung der Produktion, Bereitstellung und Verwaltung von Webinhalten vorgibt,
    2. sie Methoden und Instrumente enthält, um die internen und externen Rahmenbedingungen von Webkommunikation in Organisationen empirisch zu erforschen, und damit auf Basis einer gesicherten Faktenlage operiert und
    3. da sie konkrete Artefakte und Dokumente zur Planung und Umsetzung von Inhaltsstrategien in Webredaktionen vorschlägt.

    Sie beschreibt damit einerseits die Voraussetzungen, Mechanismen und Funktionen optimaler Webkommunikation von Organisationen unter dem Fokus auf deren Inhalte und reagiert so parallel zur rasanten Entwicklung des Web aufgrund ihres praxisorientierten Zugangs auf neue Fragestellungen. Andererseits ist die bei Content Strategy praktizierte Vorgehensweise durch Phasen, Prozesse, Instrumente und Methoden klar definiert und kann somit gelehrt und gelernt werden. Dabei ist es nicht nur möglich, Content-Strategy-Kompetenzen an Organisationen zu vermitteln und so internen Know-how-Aufbau zu fördern. Aufgrund ihrer Vermittelbarkeit als geschlossenes, ganzheitliches Konzept eignet sich Content Strategy auch für eine Ausbildung auf akademischer Ebene. Die Nachfrage nach professionellen Kommunikatoren, welche fähig sind, langfristige Strategien für die Webkommunikation von Organisationen zu planen, zu entwickeln und umzusetzen, steigt auch in Europa stetig. Ein Studium, welches die Grundlagen von Content Strategy vermittelt und gleichzeitig eine starke Praxisorientierung hat, würde diesem Bedarf entgegenkommen.

    Bisher gibt es noch kein Hochschulstudium für Content Strategy. Mit dem geplanten Masterstudiengang Content Strategy und digitale Kommunikation betritt die FH Joanneum im internationalen Hochschulkontext Neuland. Das Ziel des Web Literacy Lab in diesem Zusammenhang ist es, Content Strategy auf akademischer Ebene zu verankern, die eigene Vorreiterrolle im deutschsprachigen Raum auszubauen und international einen Beitrag zur Professionalisierung und Akademisierung der Disziplin zu leisten. Content Strategy verändert tatsächlich die gesamte Kommunikation (wie auch Struktur) von Organisationen, wenn man sie ernsthaft im Sinne der US-amerikanischen Disziplin betreibt. Aus dieser Perspektive handelt es sich bei Content Strategy mit Sicherheit nicht nur um ein inhaltsleeres Buzzword, das in ein paar Jahren vom nächsten großen Trend abgelöst werden wird.

    Literatur