Workshop „Content Strategy for Higher Ed“ am Content Strategy Forum 2014

Heute hat das Content Strategy Forum 2014 im Frankfurter Presseclub gestartet. Eine nette Location für die Workshops. Heinz und ich haben am Vormittag etwas über unser Content-Strategy-Projekt an der FH Joanneum erzählt.

Im Arbeitsalltag beschäftige ich mich meist mit kleinen Einzelfragen, To-dos oder Teilbereichen der FH-Website und ihren spezifischen Problemstellungen. Oft verliere ich da ein wenig den Blick auf das große Ganze, die Metaperspektive. Daher war der Workshop heute für mich selbst sehr erhellend.

Wir haben unser Projekt in seiner Gesamtheit präsentiert: Unsere Vorgehensweise bzw. das methodische Framework, Ergebnisse und kommenden Aufgaben, Schwierigkeiten und Stolpersteine, aber auch Erfolge und Dinge, die gut funktionieren. Mir war besonders wichtig zu betonen, dass Veränderungsprozesse in der Oragnisation besonders kritische Faktoren für Projekte dieser Größenordnung sind.

Unsere Prezi ist öffentlich und steht auch auf Slideshare. Feedback ist natürlich immer willkommen!


Wer nicht zum Content Strategy Forum kommen konnte, kann über Twitter verfolgen, was hier die nächsten Tage los ist. Ab morgen gibt es in der Unionhalle dann Vorträge von bekannten nationalen und internationalen Expertinnen und Experten – ich bin gespannt.

PS: Treffe hier viele talentierte und nette Kolleginnen und Kollegen, was mich besonders freut.

Content Strategy campusweit: Best Practice University at Buffalo

Hochschulen tun sich besonders schwer dabei, ihre Webkommunikation konsistent zu gestalten. Jedes Department kocht sein eigenes Süppchen im Web, Abstimmung passiert selten. Dass Content Strategy trotz kleinem Budget campusweit etabliert werden kann, hat die University at Buffalo unter Beweis gestellt.

Die „Web Content Initiative“ der Uni hat Pilot-Websites entwickelt und verteilt nun ihr dabei gewonnenes Know-how im Rahmen des Projekts „Digital Communication Transformation“ über den gesamten Campus. Die Departments lernen dabei von den Profis und entwickeln ihre eigenen Content Strategys. Ein Paradebeispiel, das ein alternatives Modell zur zentralen Content-Redaktion aufzeigt.

Den Post zum Thema habe ich auf dem WLL-Blog veröffentlicht, wo wir Erkenntnisse und Rechercheergebnisse des Content-Strategy-Projekts für die FH Joanneum sammeln.

Bildschirmfoto 2013-02-28 um 17.23.43

Content Strategy für Hochschulen – schwierig, schwierig!

Hochschulen sind anders. Anders als „gewöhnliche“ Organisationen. Und besonders, was ihre Webkommunikation betrifft, denn sie kämpfen mit sehr spezifischen Problemen.

Geahnt habe ich das schon immer. Aber wissen tue ich es erst, seit ich einen ausgedehnten Spaziergang durchs Netz unternommen und mir dabei alles zu Gemüte geführt habe, was über „Content Strategy in Higher Education“ zu finden war.

Grund für meine Recherche war ein Content-Strategy-Projekt für die FH Joanneum. Bis zum Sommer sollen wir, das WLL, erste Handlungsempfehlungen und Lösungsvorschläge entwickeln, wie, wo, wann und warum die Hochschule in Zukunft im Web publizieren und kommunizieren soll. Mittlerweile sind wir schon mitten in die Arbeit reingesprungen und ich versuche, unser gewonnenes Know-how zum Thema und die Projektergebnisse am WLL-Blog zu veröffentlichen.

Mein erster Post beschäftigt sich noch nicht mit Lösungen. Stattdessen identifiziere ich einen Haufen Schwierigkeiten: Warum sind Hochschulwebsites oft so ein grauenvolles Chaos? Los geht’s: 5 Probleme von Hochschulwebsites.

Blogpost